
Der Straßenarbeitsplan ist ein Hilfsmittel für alle Beteiligten am Bauprozess, vom Designer bis zum Ausführenden, um eine vertretbare Wahl zwischen mechanischer Verarbeitung und/oder Handarbeit zu treffen. Der Plan besteht aus 5 Schritten.
Schritt 1: Mechanisches Anbringen von Entwurfswahlen + Prozess
Über die Leistungsbeschreibung wird die Materialwahl bestimmt. Von der Planbildung bis zur Ausführung muss die mechanische Verarbeitung eine feste Abwägung werden. Ein guter Informationsstrom zwischen den betroffenen Parteien ist für das Gelingen des Plans von größter Wichtigkeit.
Schritt 2: Technisch “es sei denn…” Stand der Technik
Mechanisch ist der Ausgangspunkt der Abwägung, es sei denn, es ist nicht möglich, maschinell zu pflastern. Auf der Grundlage des Entwurfsprozesses erstellt der Auftragnehmer den Straßenarbeitsplan.
Schritt 3: Manuelle Begleitung
Wo es nicht möglich ist mechanisch zu pflastern, muss dies ausdrücklich angegeben werden. Dann kann der Auftragnehmer im Plan die Arbeitsbedingungen des Straßenbauers berücksichtigen. Diese Bedingungen sollen dafür sorgen, dass die physische Arbeitslast so gut wie möglich über den Tag verteilt wird.
Schritt 4: Straßenarbeitsplan
Die Grundlage des Plans wird schon in der Entwurfsphase erstellt. Der Auftragnehmer arbeitet diese dann zu einem vollständigen Plan aus. Der Plan ist das Bindeglied zwischen Vorbereitung und Ausführung.
Schritt 5: Eintragung im Logbuch
Die Ausführung des Plans wird festgehalten, so dass gegebenenfalls zwischenzeitliche Anpassungen möglich sind. Außerdem werden damit die Forderungen des Projekts festgelegt.
Quelle: CROW – Publikation 282: Mechanisches Anbringen von Elementbelägen.